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Die Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) – auch Personalleasing oder Zeitarbeit genannt - hat sich in den letzten Jahren in Deutschland zum wichtigen Instrument der Personalplanung entwickelt. Daher ist die Zahl der Arbeitnehmer in der Zeitarbeit besonders in Deutschland in den letzten Jahren in der Tendenz stark angestiegen. Auch im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist die Verbreitung der Zeitarbeit leicht überdurchschnittlich.

Sie bietet Unternehmen (Entleiher) die Möglichkeit flexibel am Markt zu agieren und bedarfsgerecht Leiharbeitnehmer über einen Personaldienstleister (Verleiher) in das Unternehmen einzusteuern ohne langfristig die Zahl der Arbeitnehmer erhöhen zu müssen. Allein im ersten Halbjahr 2012 kam es in Deutschland laut Aussage der Bundesagentur für Arbeit zu 500.000 Neueinstellungen von Leiharbeitnehmern.

Im Juni 2012 lag die Zahl der Leiharbeitnehmer bei 908.000 – damit hatte sich die Zahl in den letzten 10 Jahren verdreifacht. Betrachtet man die Jahre 1992 bis 2012 so hat sich die Zahl der Leiharbeitnehmer sogar versechsfacht. Im Verhältnis dazu waren im Juni 2012 in Deutschland 18.500 Unternehmen als Arbeitgeber tätig, die eine Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung hatten und somit bei ihrer Tätigkeit als Verleiher dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) unterlagen.
Noch vor einigen Jahren diente die Arbeitnehmerüberlassung ausschließlich ihrem ursprünglichen Zweck: Traten im Unternehmen Engpässe durch Urlaub oder Krankheit auf, so wurden vertretungsweise Leiharbeitnehmer als Interimslösung eingesetzt.
Heute hat sich das Spektrum durch den stetigen Wandel des Arbeitsmarktes wesentlich erweitert.
Arbeitsplätze werden bewusst langfristig mit Arbeitnehmern aus der Zeitarbeit besetzt. Einsätze von Leiharbeitnehmern auf vakanten Positionen führen bei Eignung zu einer Übernahme aus der Überlassung heraus in ein festes Arbeitsverhältnis im Unternehmen des Entleihers.

Hierin liegt auch die große Chance der Überlassung für den Arbeitnehmer: Arbeitnehmerüberlassung bietet wie kaum eine andere Branche die Möglichkeit innerhalb kurzer Zeit eine Arbeit zu finden. Ein Großteil der Leiharbeitnehmer im kaufmännischen Bereich wird außerdem - nach unserer persönlichen Erfahrung als Verleiher - vom Entleiher übernommen. Der Arbeitnehmer kann den Entleiher vor Ort von seiner Qualifikation überzeugen. Daneben kann sich aber auch der Leiharbeitnehmer selbst im Vorfeld während seiner Überlassung ein Bild von den Qualitäten des Unternehmens als Arbeitgeber machen und entscheiden, ob die Tätigkeit ihm im Detail zusagt.

Da in Deutschland die Arbeitnehmerüberlassung seit 1972 per Gesetz (Arbeitnehmerüberlassungsgesetz = AÜG) geregelt ist und seit Jahren auch der Tarifvertrag gilt, haben sich die Arbeitsbedingungen stetig verbessert.
Die Bundesagentur für Arbeit arbeitet eng mit den Verleihern zusammen, zumal sie nicht nur die Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) erteilt, sondern auch stetig die Voraussetzungen für die Erlaubnis kontrolliert.
Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Arbeitnehmerüberlassung viele Chancen für Arbeitnehmer und Unternehmen als Arbeitgeber bietet: Ob es nun ein zukünftiges Arbeitsverhältnis ist, die schnelle Möglichkeit für Arbeitsuchende in Arbeit zu kommen oder auch die Flexibilität für Unternehmen – für alle Seiten hat die Überlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) positive Aspekte.

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